Wir freuen uns, am 6. Juni 2012 den 2. Berliner Open Data Day auf den Weg gebracht zu haben.
Ort: Berliner Rathaus
Eröffnung im Großen Saal
Über den BODDy 2012
2011 war ein starkes Jahr für offene Daten in Berlin: Der Open Data Day fand großen Zuspruch, im Herbst startete das erste deutschen Datenportal: daten.berlin.de.
Doch wie geht es nun weiter? Der Berlin Open Data Day (BODDy) 2012 warf einen kritischen Blick auf den Stand des Datenangebots in der Hauptstadt und fragte, wie die nächsten konkreten Schritte sind. Vorgestellt haben wir konkrete Handlungsempfehlungen für die Sicherung und den Ausbau des Berliner Datenangebots.
In unseren Workshops sprachen wir ganz praktische Fragen an - wie zum Beispiel Daten am besten zur Verfügung gestellt werden sollten. In jedem Workshop haben Experten ein kurzes Impulsreferat gehalten und anschließend Fragen beantwortet.
Eine Podiumsdiskussion schließlich widmete sich den unterschiedlichen Ansprüchen, die Zivilgesellschaft, Anwender, Wissenschaft und Politik an offene Daten haben.
Ablauf
10.00 Begrüßung durch den Chef der Senatskanzlei Björn Böhning
10.10 Keynote von Wirtschaftsstaatssekretär Nicolas Zimmer
10.20 Keynote von Thibaut Kleiner, Europäische Kommission
10.30 Keynote von Dr. Uta Dauke, Bundesministerium des Innern
10.40 Keynote von Prof. Ulrike Rockmann, Leiterin des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg
10.50 Begrüßung durch das Aktionsbündnis – Michael Hörz
11.00 - 13.00 Parallele Workshops
Ergebnisse und Videos der Workshops finden Sie auf der Unterseite “Zusammenfassung der Workshops”
WS 1 : Öffnung von Verkehrsdaten in Berlin?
Welche Innovationen sind mit Transportdaten möglich? Wie sollen sie zur Verfügung gestellt werden?
Stephanie Haase (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg)(kurzfristig erkrankt)- Lorenz Matzat (Datenjournalist)
- Michael Beer (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)
- Stefan Wehrmeyer (mapnificent.net)
Moderation: Julia Kloiber (OKF)
WS 2: Sicherung der Datenqualität, Haftungsfragen und Nutzungsbedingungen
Wer ist für offene Daten verantwortlich? Was müssen Nutzer und Datenhalter beachten? Haftet der Staat für seine Daten?
- Sönke Schulz (Lorenz-von-Stein-Institut)
- Prof. Ulrike Rockmann / Hartmut Bömermann (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg )
- Andi Weiland (Sozialhelden e.V.)
Moderation: Hauke Gierow (OKF)
WS 4: Daten sind der Anfang – ihre Nutzung ergibt Mehrwerte!
Die Aufbereitung, Bereitstellung und Nutzung von Daten ist aufwändig. Diskussion von Prozessen, Werkzeugen und Qualifikationen rund um offene Daten.
- Wolfgang Both (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung)
- Friedrich Lindenberg (Open Knowledge Foundation)
- Florian Marienfeld (Fraunhofer FOKUS)
- Andreas Mängel (Berlin Online Stadtportal GmbH)
Moderation: Jens Klessmann (Fraunhofer FOKUS)
WS 5: Offene Daten und was jetzt?
Welche offenen Daten werden von wem und wie genutzt? Wie schaffen wir Datenkompetenz?
- Jens Best (Open Data Network; Digitale Gesellschaft)
- Anke Domscheit-Berg (Gov2.0-Netzwerk Deutschland)
- Maik Farthmann (INIT AG)
- Lydia Pintscher (Wikidata)
- Prof. Uwe Ulbrich (FU-Messdatennetzwerk)
Moderation: Sebastian Sooth (Wikimedia Deutschland e.V.)
(Die Workshops 2 und 3 wurden in WS 2 zusammengefasst.)
13.00 - 14.00 Mittagspause
14.00 - 15.00
- Kurze Vorstellung der Workshop-Ergebnisse durch die Moderatoren;
- Handlungsempfehlungen Open Data: Prof. Ina Schieferdecker
15.00 - 16.30 Werkschau und Ergebnisse des Apps-Wettbewerbs (Jens Best, Sebastian Sooth)
Alle Einzelbeiträge als Videos finden Sie auf der Unterseite Werkschau
16.30 - 17.30 Podiumsdiskussion
- Staatssekretär Nicolas Zimmer (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung)
- Prof. Radu Popescu-Zeletin (Fraunhofer FOKUS)
- Hartmut Bömermann (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)
- Thomas Langkabel (Microsoft Deutschland, BITKOM, Gov 2.0 Netzwerk)
- Jens Best (Open Data Network; Digitale Gesellschaft)
Moderation: Stefan Gehrke
17.30 Get together auf Einladung der Senatskanzlei Berlin
Alle Videos: OKFN/Volker Agüeras Gäng
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